«Clean Cities – Smart Bus Systems»

Innovations-Frühstück
bei HESS AG, Motion & Emotion

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 07.00 Uhr
Bielstrasse 7, 4512 Bellach

Die Standortförderung espaceSOLOTHURN lud zum ersten Innovations-Frühstück zur Carrosserie HESS AG nach Bellach ein. CEO Alex Naef stellte den 100 Besucherinnen und Besuchern aus Wirtschaft und Politik die neuesten Entwicklungen im öffentlichen Bus-Verkehr vor.

Die Standortförderung espaceSOLOTHURN hilft Unternehmen bei der An- oder Umsiedlung und setzt sich für einen attraktiven Arbeits-, Wohn- und Freizeitstandort espace Solothurn ein. Die Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, entscheidet über die Zukunft der Unternehmen. Mit dem halbjährlichen Innovations-Frühstück, abwechselnd in der Region Solothurn und in Grenchen, soll ein Nährboden für Innovationen geschaffen werden.

Die in Bellach ansässige Carrosserie HESS AG wurde 1882 gegründet und ist heute ein stark in der Region Solothurn verankertes Familienunternehmen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. In der langjährigen Firmengeschichte war und ist Innovation ein steter Begleiter. Die rasante Mobilitätsentwicklung der letzten Jahre forderte und motivierte die Fahrzeugbauer in Bellach immer wieder zu Höchstleistungen. So baut die Carrosserie HESS AG bereits seit 79 Jahren Busse mit elektrischem Antrieb.

In seinem Vortrag stellte Alex Naef, Geschäftsführer der HESS AG, elektrische Bus-Systeme vor, die den Städten erlauben, ihren CO2-Ausstoss beim Busverkehr zu eliminieren und zur Reduktion des Verkehrslärms bei zu tragen. In zahlreichen Schweizer Städten sind diese Systeme bereits im Einsatz. Ganz neu sind dabei Busse die vollkommen ohne Stromleitungen auskommen. Sie werden an den Haltestellen während dem Ein- und Aussteigen aufgeladen.

Eine Alternative ist das Aufladen an den Endhaltestellen, wenn der Bus dort einige Minuten Aufenthalt hat.

Auf die Frage aus dem Publikum, wann denn in Solothurn Elektrobusse verkehren würden, antwortete Alex Naef, dass dies von den zuständigen Gremien beim Kanton und BSU zu beantworten sei. Es sei aber sinnvoll schnellstmöglich einen Pilotbetrieb zu starten, denn die Thematik komme sehr rasch auf alle konzessionierten Transportunternehmungen im Kanton zu, also auch auf Grenchen, Olten und PostAuto.